Rahat Fateh Ali Khan & Farrukh Fateh Ali Khan: "Laal (Alaap)" (2003) |
Rahat Fateh Ali Khan ist der Neffe und Farrukh Fateh Ali Khan der Bruder des berühmten Qawwali-Sängers Nusrat Fateh Ali Khan aus Pakistan. Rahat wurde 1974 und Farrukh 1952 in Faisalabad geboren. Rahat wurde von Nusrat Fateh Ali Khan zum Qawwali-Sänger ausgebildet, Farrukh spielt Harmonium. Er begleitete bereits seinen Bruder auf seinen weltweiten Tourneen und wurde Harmonium Raja Sahib genannt, was soviel bedeutet wie King of the Harmonium. Nusrat Fateh Ali Khan starb 1997 im Alter von 48 Jahren, sein Bruder Farrukh 2003 im Alter von 50 Jahren. Qawwali ist eine Art Sufi Islamic Devotional Music und in Indien, Pakistan und Bangladesh gebräuchlich. Nusrat Fateh Ali Khan verband diese Tradition erfolgreich mit Pop und machte u.a. Aufnahmen mit Peter Gabriel, dem kanadischen Gitarristen Michael Brook oder Eddie Vedder von Pearl Jam. Auch Rahat Fateh Ali Khan geht diesen Weg, 2016 trat er bei MTV Unplugged (India) auf. Seine Songs sind auch in zahlreichen indischen und pakistanischen Filmen und Fernsehserien zu hören. Der Song "Laal (Alaap)" ist Teil des Soundtracks des Bollywoodfilms "Paap", der komplette Soundtrack erschien 2003 beim Label Saregama als Album. "Paap" ist auch als DVD mit deutschen Untertiteln erhältlich, der Titel wurde zu "Paap - Eine verhängnisvolle Sünde" verlängert. Es handelt sich angeblich um eine Neuverfilmung des us-amerikanischen Films "Der einzige Zeuge" 1985, mit Harrison Ford in der Hauptrolle. Egal, ich hab sie beide nicht gesehn. Viele Jahre guckte und sammelte ich Horror- bzw. Monsterfilme, yeah, Hollywood-Klassiker aus den 30er Jahren mit Boris Karloff, Bela Lugosi, Dwight Frye, Elsa Lanchester oder Lon Chaney. Noch älteres wie "Nosferatu, eine Symphonie des Grauens" 1922 von Friedrich Murnau oder "Das Cabinet des Dr. Caligari" 1920 von Robert Wiene, waren sowieso Pflicht. Auch von den Hammer-Filmen mit Christopher Lee, Peter Cushing, Ingrid Pitt, Oliver Reed oder Barbara Shelley war ich sehr begeistert. Yeah! Japan hatte mit Godzilla auch ein tolles Monster zu bieten und schon bald ein richtiges Monsteralfabet, Angilas, Biollante, Destoroyah, Ebirah, Hedorah, Kamakiras, Mothra, Odako, Rodan, Shokkiras, Varan und viele viele mehr. Ich hatte Unmengen von Monstervideos, yeah, dann kam die DVD, Video verschwand, meine 3 Videoplayer gingen so nach und nach kaputt, naja, meine Filmsammlung ist Geschichte, geblieben sind eine Menge Bücher über Kunst- und Monsterfilme. Yeah! Im Jahr 1977 veröffentlichte die Band Blue Öyster Cult die Single "Godzilla / Nosferatu". With a purposeful grimace and a terrible sound / He pulls the spitting high-tension wires down / Helpless people on subway trains / Scream, bug-eyed, as he looks in on them / He picks up a bus and he throws it back down / As he wades through the buildings toward the center of town / Oh, no, the say he's got to go / go, go, Godzilla / Oh, no, there goes Tokyo / Go, go, Godzilla. Godzilla ist natürlich kein he, sondern eine Lady, schließlich legt sie ja ein Ei und daraus schlüpft ein süßer, tollpatschiger Baby-Godzilla. The Creatures, die Band von Siouxsie alias Susan Ballion und Budgie alias Peter Clarke, haben 2003 ebenfalls eine Single mit dem Titel "Godzilla!" veröffentlicht, auf der B-Side sind die beiden Songs "The Temple Of Dawn" und "Attack Of The Super Vixens" zu finden. In Frankreich gibts sogar eine Metalband, die sich nach dem japanischen Monsterstar benannte, sie gründete sich 1996 als Godzilla und nannte sich bald darauf in Gojira um, so heißt Godzilla in Japan eigentlich. Okay, Rahat Fateh Ali Khan & Farrukh Fateh Ali Khan sind natürlich keine Monster, sondern tolle Musiker, die den Pop-Appeal der Qawwali Musik zu Tage förderten, so wie aus dem religiösen Gospel der weltliche Soul wuchs. 05.09.2026 |