Dan Deacon: "Connor Kizer With Bead Jewelery" (2004) |
Electronic Psychedelic Pop, yeah. Dan Deacon ist ein us-amerikanischer Komponist und Musiker und wurde 1981 in West Babylon, New York geboren. Er studierte electro-acoustic und computer music composition und seine musikalische Laufbahn begann er Ende der 90er Jahre in der Ska-Band Channel 59. Nächste Station war die Grindcore-Band Rated R und 2004 übersiedelte Dan Deacon nach Baltimore, Maryland. Sein Debütalbum "Silly Hat vs. Egale Hat" erschien 2003 bei Standard Oil Records, bei dem 2004 auch noch das Album "Meetle Mice" erschien. Der Song "Connor Kizer With Bead Jewelery" ist aber auf der EP "Twacky Cats" zu finden, die ebenfalls 2004 bei Comfort Stand Recordings erschien. Seit 2012 ist Dan Deacon bei Domino Records unter Vertrag, wo bisher die Alben "America" 2012, "Gliss Riffer" 2015 und "Mystic Familiar" 2020 sowie die beiden Soundtrack-Alben "Rat Film" 2017 und "Time Trial" 2019 erschienen. "Time Trial" 2018 ist ein Dokufilm von Finley Pretsell über den Radrennfahrer David Millar. "Rat Film" 2017 von Theo Anthony nennt sich Essay-Film und es geht darin irgendwie um Ratten und Baltimore, ich hab nur den Trailer im Netz gesehen. Dan Deacon hat auch Teile der Musik für den Horrorfilm "Twixt" 2011 von Francis Ford Coppola geschrieben, yeah. Außerdem schreibt bzw. komponiert Dan Deacon auch so genannte contemporary classical music, die u.a, vom Percussion Quartet So Percussion, vom Kronos Quartet oder vom Baltimore Symphony Orchestra uraufgeführt wurde. Dan Deacon ist ein sympathischer Mensch, der sympathische experimentelle elektronische Musik macht und noch dazu sehr, sehr hörenswerte. Yeah! "Twacky Cats" von Dan Deacon kann man sich bei Comfort Stand Recordings runterladen, ihr werdet es nicht bereuen. Bei youtube findet man auch einiges von Dan Deacon, schaut euch auf jeden Fall das tolle Video zu seinem Song "Paddling Ghost" an. Dan Deacon: Ich finde alles faszinierend, was irgendwie in der Mitte liegt. Das klingt jetzt komisch, aber was ich meine ist: Als ich aufgewachsen bin, war They Might Be Giants meine Lieblingsband. Sie waren weder ganz eine Rockband noch eine Elektroband. Man konnte sie in keine Schublade stecken. Die britische Künstlerin Vicki Bennett inspiriert mich unter anderem sehr. Ihre Kunst ist sehr verrückt und experimentell, aber man findet immer etwas familiäres, dass es doch wieder ein bisschen normal macht. Und das trifft auch auf mich zu: In der High School hatte ich eine Riesenangst vor den echten Weirdos, aber ich war selbst immer zu weird um normal zu sein. Hab gerade das Buch "Bowies Bücher - Literatur, die sein Leben veränderte" 2020 von John O'Connell gelesen. Drei Jahre vor seinem Tod erstellte David Bowie eine Liste mit einhundert Büchern, die sein Leben verändert haben - es ist eine Liste, aber zugleich eine besondere Autobiografie. Die Liste beginnt mit "Clockwork Orange" 1962 von Anthony Burgess”, dazu empfiehlt John O'Connell die Bowie-Songs "Girl Loves Me" 2016 und "Suffragette City" 1972 zu hören, und endet mit "Mr. Wilsons Wunderkammer" 1995 von Lawrence Weschler und dem Bowie-Song "I Can't Give Everything Away" 2016. Yeah! Habe vor ein paar Tagen die Trompeterin und Sängerin Tiny Davis für mich entdeckt. Ernestine 'Tiny' Davis wurde 1907 in Memphis geboren und starb 1994 in Chicago. Ihr erstes festes Engagement hatte sie Mitte der 30 Jahre bei den Harlem Playgirls, ab 1941 war sie dann Mitglied bei den International Sweethearts Of Rhythm und 1947 gründete sie ihre eigene Band Tiny Davis & Her Hell Divers. Hört euch bei youtube den Song "How 'Bout That Jive" 1947 von den International Sweethearts Of Rhythm an, da könnt ihr Tiny Davis sowohl als Sängerin und Trompeterin in Aktion sehen. Great! Dan Deacon und Tiny Davis hätten sich sicher gemocht, wenn sie sich begegnet wären. 05.09.2026 |