Bear vs. Shark: "Broken Dog Leg" (2003)


Bear vs. Shark sind eine Emo-Punk-Band aus Highland, Michigan, yeah. Die Band wurde 2001 von Mark Paffi (Vocals, Guitar, Keyboards), Derek Kiesgen (Guitar, Bass), Mike Muldoon (Guitar, Bass, Keyboards), John Gaviglio (Guitar, Bass, Backing Vocals) und Brandon Moss (Drums) gegründet und veröffentlichte die beiden Alben "Right Now, You're In The Best Of Hands. And If Something Isn't Quite Right, Your Doctor Will Know In A Hurry" 2003 und "Terrorhawk" 2005. Danach löste sich die Band auf und kam erst 2016 in der Besetzung Mark Paffi, Derek Kiesgen, John Gaviglio, Nick Jones (Guitar, Bass, Keyboards) und Ashley Horak (Drums, Percussion, Piano, Backing Vocals) wieder zusammen. Marc Paffi, Mike Muldoon und Brandon Moss waren dazwischen mit der Band Champions Of History in der Popwelt unterwegs und John Gaviglio mit Matthew Dear's Big Hands. Der Song "Broken Dog Leg" ist auf dem Debütalbum zu finden. Beide Alben wurden 2016 bei Equal Vision Records neu aufgelegt. I'm going to get up and go to work / To an office in the mountains / Calculations of destruction with computers / The alarm clock acts as mother / The effects of a system that keeps / Looking down upon intuition / Pull yourself out of the gutter / Pull yourself out of the gutter / Pull yourself out of the gutter / Pull yourself out of the gutter. Hmm, Mark Paffi, Brandon Moss und Nick Jones sind seit 2010 auch mit der Indie-Band Bars Of Gold in der Popwelt unterwegs, mit dabei sind da noch Ben Audette und Scott Iulianelli, wobei Ben Audette, glaub ich, ein Pseudonym von John Gaviglio ist. Ja, Bars Of Gold sind irgendwie fast ident mit Bear vs. Shark. Bars Of Gold haben bisher die Alben "Of Gold" 2010, "Wheels" 2013 und "Shelters" 2019 veröffentlicht. Vielleicht gibt es ja auch mal wieder ein neues Album von Bear vs. Shark. Lese gerade das Buch "Dancing with Mr. D - Tod in Popmusik und Kunst", es ist 2019 im Verlag Wienand erschienen und wurde von Jörg Vögele, Anna Schiller, Luisa Rittershaus und Kelly Gisela Waap herausgegeben. Die Grafiksammlung "Mensch und Tod" am Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf ist eine der umfassendsten und qualitativ hochwertigsten Grafiksammlung zu den Themen Sterben, Tod und Totentanz. Die zahlreichen Werke der Grafiksammlung "Mensch und Tod", die den tanzenden oder musizierenden Tod abbilden, haben die Idee zu dieser Anthologie gegeben, die den Blick auf die Musik hinter dem Tanz und den Instrumenten werfen soll - der tanzende Tod als Thema in der Rockmusik und der Tod allgemein als vielbesungenes Ereignis in der Musikgeschichte. "Dancing With Mr. D" ist ein Song der Rolling Stones, er ist auf dem Album "Goats Head Soup" 1973 zu finden, das ist das Album, auf dem sich auch der Song "Angie" befindet, der ein Riesenhit für die Stones war. Lord, I was dancing, dancing, dancing so free / And dancing, dancing, dancing so free / And dancing, Lord, keep your hand off me / And dancing with Mr. D, with Mr. D, with Mr. D. Yeah. "Dancing With Mr. D" wurde in der Besetzung Mick Jagger (Vocals), Keith Richards (Guitar, Backing Vocals), Mick Taylor (Guitar, Bass) und Charlie Watts (Drums) aufgenommen, mit dabei waren noch die Gastmusiker Nicky Hopkins (Piano), Nicholas Pascal Raicevis (Percussion) und Anthony 'Rebop' Kwaku Baah (Percussion). Bill Wyman spielte nur bei 4 der 10 Songs des Albums Bass, bei "Dancing With Mr. D" ist er nicht dabei. Das Schönste an diesem Buch sind die Bilder, yeah, zahlreiche Skelette tanzen ausgelassen durchs Buch. Die Textbeiträge sind typisch Uni, mit wenig Begeisterung fürs Thema und manchmal trotzdem interessant. Was solls, im Großen und Ganzen ein durchaus lesenswertes Buch. Hört euch auch den tollen Song "Barbwire" von Nora Dean an, sie wird bei dieser Aufnahme aus dem Jahr 1969 von Tommy McCook & The Supersonics musikalisch begleitet. Nora Dean alias Letetia Leonora McLean starb 2016 mit 72 Jahren, sie war auch mit den Soulettes und den Ebony Sisters in der Popwelt unterwegs. Zu den Soulettes gehörte auch Alfarita Constantia Anderson, sie heiratete 1966 Bob Marley und setzte ihre Karriere als Rita Marley fort. Die Ebony Sisters waren Nora Dean, Gee Williams und Paulette Williams, die auf manchen Singles auch als The Reggae Girls oder The Rude Girls in Erscheinung traten. Okay, Schluss für heute, ich bin müde.

05.09.2026