| Ilse
Kilic : |
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"Eins
zwei drei, Kindchen iss den Brei, kämm die Haare dir", krächzt
Ilse Kilic bedrohlich, und die folgenden Kinderlieder wie "Fuchs,
du hast die Gans gestohlen" oder "Schlaf Kindlein schlaf"
sollten den eigenen Kids nur vorgespielt werden, wenn man möchte,
dass sie in der Nacht von Alpträumen verfolgt werden. Da werden Stimmen
verzerrt, Textzeilen beschwörend wiederholt, mit seltsamen Geräuschen
und unerhörten Klängen hinterlegt. Ilse Kilic ist mit "Wenn
ich ein Vöglein wär" zusammen mit Michael Fischer und Fritz
Widhalm eine wunderbar anarchisch-hexische CD gelungen, die das Bedrohungspotential
heimischer Kinderliedklassiker bloßlegt, von dem wir vorher nicht
einmal etwas geahnt haben. Großartig. |
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