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‘allo
‘allo:
ein bekenntnis zur avantgarde, irgendwie augenzwinkernd,
aber durchaus ernst gemeint. naja, und ebenfalls ein bekenntnis zum bier.
mehr als eine gitarre braucht das wohnzimmer hierfür nicht. recht
hat es, das wohnzimmer.
what do you say:
toller rhythmus, tolle gitarre, tolle flöte,
tolle stimmen. die strophen und der refrain werden basisdemokratisch aufgeteilt
und zum schluss überschlagen sich die stimmen von fritz und ilse
bei den do you have enough meaning in your life? what do you say? gesängen.
oh, wohnzimmer, mein wohnzimmer!
just a little step:
ilse ist die königin. bernhard und fritz klopfen schüchtern
an ihre tür. und wer von den dreien streichelt die gitarre so schön?
is reality truly real:
der wohnzimmer-song mit der glasorgel. ein hit! die gitarre macht den
rhythmus und fritzchen ist wieder mal der hysterische. ja, ein bisschen
hysterie kann nie schaden beim pop.
run the gauntlet: klopfen,
rasseln und gitarre. langsam und schnell. dazu die drei wunderschönen
stimmen von bernhard, fritz und ilse. herz, was begehrst du mehr.
the disease: eine sich
durchgehend wiederholende flötenphrase, rumpelrhythmus, ilse macht
die
leadstimme und fritz wiederholt einige textteile im hintergrund. das fröhliche
wohnzimmer lamentiert darüber das es hirn- und magenkrank ist und
deshalb nicht mehr reden, denken, essen und trinken kann. huch.
you got the power:
schrammelgitarre, wildes getrommel, drei stimmen - irgendwie sehr atmosphärisch.
genial genital!
can you ask a man out: bernhards
stimme überschlägt sich, ilse singt schön und fritz stammelt
herum. die gitarre versucht, mit den drei stimmen mitzuhalten, und die
trommel versucht verzweifelt, das ganze zusammenzuhalten. und - es funktioniert
prächtig. ein wohnzimmerhit, sagt euer konrad.
rocking horse: galoppel galoppel.
alle männer sind arschlöcher. ja, a stone-age is breaking on.
graveyard shift: kürbisflöten-solo.
ein sommerfrische-instrumental.
i’ve got a longing for lechery:
o let’s fuck in the most perfect way. ein absolutes muss! toller
bass und bernhard singt das schönste uh-uh-uh der popgeschichte.
dead man’s shoes:
drei gitarren sorgen für eine fast sakrale stimmung. bernhard singt
shoes, fritz sagt shoes, trotzdem eigentlich ein instrumental
würde ich sagen - und was für eines.
i am on the path: bass
und fritzchens voice. alles extrem langsam und very schwermütig,
yeah. oh, look at me, i’m naked. ich auch, fritzchen.
this little world:
eine neue version von this little world. flöte, gitarre und ölfass.
ilse singt diese version genau so überzeugend wie die version auf
three hot people on a very hot summer day. hm, die ältere version
hat um ein paar milimeter die nase vorn, denkt euer konrad.
machine-gun: bernhard
knödelt sich durch gitarrenwände. die aussage ist ähnlich
wie bei
rocking-horse, nur uniformierter.
love-song: sich aneinander
reibendes metall und jazzy gitarren. sehr sanftmütig. das fröhliche
wohnzimmer erzählt uns, was es alles so liebt. very interessant.
distance love love distance.
fragments: bernhards
stimme knödelt extrem, und verschiedene rhythmen scheinen sich ständig
in die quere zu kommen. ja, und der bass dröhnt so vor sich hin ohne
wirklich struktur zu schaffen. trotzallem ein sehr popiger song. do it
now!
what do you say (indoor version):
zweite version von what do you say. bis auf ein bisserl rauschen und knacksen
nur stimme. bernhard, fritz und ilse, ich liebe euch!
insgesamt
die bisher eingängigste cd des fröhlichen wohnzimmers. auch
für weniger experimentelle ohren sehr gut als einstieg ins wohnzimmer-universum
tauglich. was ist der sinn des lebens? viele wohnzimmer-cds, sagt euer
konrad! |