Das fröhliche Wohnzimmer:
corriger la fortune
CD 1985, Euro 5,-


 

 

DAS FRÖHLICHE WOHNZIMMER
corriger la fortune

money money (5:30)
corriger la fortune (10:11)
flesheater (3:11)
glory power (6:47)
chimere (7:01)
brother brother (7:05)
pleasure garden (4:12)
psychological-cripples (4:56)
still hungry (2:21)
killer song (2:29)
all noises can't be refused by ears and
all heads (6:07)
let's go (2:00)

1985

Fem Diriö (Bernhard Kölbersberger)
Gai Saber (Fritz Widhalm)

D.F.W.-Records + .werkschaft

money money: ein sturm. ein mensch verlangt nach mehr geld. dumpfes, kaum hörbares schlagwerk. am schluss stark verzerrtes stimmgewirr.
corriger la fortune: maschinenlärm. unverständliche stimmen. das schlagwerk kehrt zurück. wird prägnanter. verzerrte gitarren setzen ein. ein mensch singt einen text, der aus dem buch „männerphantasien“ von theweleit stammen könnte. ein schrilles pfeifen und das schlagwerk bleibt zurück. am schluss wird gejodelt.
flesheater: sequenzer rhythmen. verstärker quietschen. ah ah ah. kurz taucht das schlagwerk wieder auf. es rumpelt und humpelt. schreie.
glory power: ein mensch jammert, stöhnt und die gitarren krächzen dazu. in der zweiten hälfte des songs singt eine männliche stimme von glory power und von kreuzigung der massen.
chimère: industrialrocksong mit französischem text. gitarre, mundharmonika und schlagwerk.
brother brother: rocksong mit englischem text, der von dämonen und brudermord erzählt. gitarre, schlagwerk und ein mensch röchelt. alles sehr industrial.
pleasure garden: paradiesisches instrumental mit viel gitarre, flöten und merkwürdigem brummen, sehr melancholisch.
psychological-cripples: dampfkochtopf. we are psychological-cripples. chorgesänge, schüchternes schlagwerk und zum abschluss gitarrengeplänkel.
still hungry: ein mensch singt von sex, drugs und power. more and more verzerrte gitarre und schlagwerk.
killer song: ein mensch singt davon, in alle dinge und menschen ein loch zu schießen. eine menge undefinierbarer geräusche, xylophongehämmer und ein saxophonloop.
all noises cant be refused by ears and heads: eine quietschende stimme wiederholt immer wieder den titel des songs. viel rauschen und explosionen, eine gezupfte gitarre und rhythmisch getrommeltes klavier.
lets go: gesang der stadtindianer mit kraftvollen stammestrommeln. lets go.

die erste und dunkelste der musikalischen offenbarungen des fröhlichen wohnzimmers. dann kam ilse dazu und der sound wurde freundlicher. lasst euch dieses sounderlebniss nicht nicht entgehen, sagt euer konrad berger.